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Die Bayerische Polizei

Die Bayerische Polizei hat in Schwaben mehrere Ermittlungen eingeleitet, darunter eine Razzia wegen unerlaubten Glücksspiels und eine Aktion im Rotlichtmilieu. Zwei Personen befinden sich in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen weiterlaufen.

Die Bayerische Polizei

23. Januar 2026, Polizeipräsidium Schwaben Nord

Mobile Wache im Einsatz

Die aktuellen Termine der Mobilen Wache des Polizeipräsidiums Schwaben Nord sind unter folgendem Link einsehbar.

0116 – Ermittlungen nach unerlaubtem Glücksspiel

Lechhausen – In der Nacht vom 14. Januar 2026 auf den 15. Januar 2026 durchsuchten Polizeibeamte ein Wohn- und Geschäftshaus im Stadtteil Lechhausen. Um 23:45 Uhr betraten die Einsatzkräfte nach einem richterlichen Beschluss des Amtsgerichts Augsburg eine Privatwohnung, da bereits zuvor Ermittlungen gegen die Beteiligten eingeleitet worden waren.

Vor Ort wurden 19 Personen angetroffen. In der Wohnung fand eine aufwändig ausgestattete Glücksspielrunde statt. Bei der umfangreichen Durchsuchung sicherten die Beamten Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie Wertgegenstände im unteren sechsstelligen Bereich und sämtliche Glücksspielutensilien.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun gegen 18 Teilnehmer wegen der Teilnahme an einem unerlaubten Glücksspiel sowie gegen den 48-jährigen Wohnungsinhaber unter anderem wegen der Veranstaltung eines unerlaubten Glücksspiels. Die Ermittlungen zu ähnlichen Fällen sind bereits im Gange.

Die 18 Teilnehmer haben die deutsche, griechische, vietnamesische, chinesische sowie türkische Staatsangehörigkeit. Ein 43-jähriger Gast hatte eine legal erworbene scharfe Schusswaffe mitgebracht, weshalb Ermittlungen wegen eines waffenrechtlichen Verstoßes eingeleitet wurden; dieser besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Der 48-jährige Wohnungsinhaber hat die griechische Staatsangehörigkeit.

0117 – Durchsuchungen im Rotlichtmilieu

PP Schwaben Nord – Am 22. Januar 2026 führte die Kriminalpolizei Augsburg in einem Bordell in der Gubener Straße sowie in weiteren Objekten im Stadtgebiet eine großangelegte Durchsuchungsaktion durch. Diese Maßnahme war das Ergebnis umfangreicher Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs. Ähnliche Durchsuchungen wurden auch in anderen Regionen durchgeführt.

Im Rahmen dieser Ermittlungen vollzogen die Einsatzkräfte mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und zwei Haftbefehle, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg erlassen wurden. Die Stadt Augsburg war als Ordnungsbehörde an den Maßnahmen beteiligt.

Bei diesen Einsätzen wurden zwei Personen festgenommen, die am 22. Januar 2026 dem Haftrichter vorgeführt wurden und sich seitdem in Untersuchungshaft befinden. Beide Personen haben die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Ermittlungen der Polizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Augsburg dauern an. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sind derzeit keine weiteren Auskünfte möglich.

0118 – Ermittlungen gegen Autofahrer nach Verkehrsdelikten

Innenstadt – Am 22. Januar 2026 wurde ein 31-jähriger Autofahrer auf der Riedingerstraße / Innere Uferstraße kontrolliert. Gegen 21:00 Uhr wies sich der Mann mit einem ausländischen Führerschein aus, hatte diesen jedoch nicht rechtzeitig umschreiben lassen.

Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten drogentypische Auffälligkeiten sowie Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Drogentest fiel positiv auf Cannabis und Kokain aus. Zudem ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von über 0,2 Promille. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt, sicherten die Fahrzeugschlüssel und veranlassten eine Blutentnahme.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Straßenverkehrsgesetz gegen den 31-Jährigen, der die serbische Staatsangehörigkeit besitzt.

0119 – Ermittlungen nach tätlichem Angriff auf Polizeibeamte

Innenstadt – Am 22. Januar 2026 belästigte eine 33-Jährige mehrere Passanten in einem Restaurant in der Viktoriastraße. Dabei leistete sie Widerstand und beleidigte die hinzugerufenen Polizeibeamten, ohne dass es zu Verletzungen kam.

Gegen 17:00 Uhr ging die 33-Jährige mehrere Passanten körperlich an. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sie sich unkooperativ und beleidigte die Beamten mehrfach. Die 33-Jährige leistete Widerstand gegen die Beamten und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Die Beamten nahmen die 33-Jährige in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung gegen die 33-Jährige, die die kapverdische Staatsangehörigkeit besitzt.

0120 – Ermittlungen nach versuchtem Tötungsdelikt

Gablingen – Am 17. Januar 2026 kam es in der Justizvollzugsanstalt Gablingen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 27-Jährigen und einem 36-Jährigen, wobei letzterer leicht verletzt wurde.

Gegen 10:30 Uhr kam es zunächst zu einem verbalen Streit zwischen den beiden Männern. Im weiteren Verlauf griff der 27-Jährige den 36-Jährigen mit zwei Messern an, die aus Sicherheitsgründen stumpf und besonders biegsam sind. Diese sogenannten Stumpfmesser gehören zur Ausstattung der Justizvollzugsanstalt. Der 36-Jährige wurde leicht verletzt, da die Messer aufgrund ihrer Beschaffenheit schwerere Verletzungen verhinderten.

Der 36-Jährige und ein weiterer Mithäftling konnten den 27-jährigen Täter bis zum Eintreffen der Justizvollzugsbeamten überwältigen und festhalten. Der 27-Jährige befindet sich aufgrund eines anderen Delikts seit dem 02. Januar 2026 in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen gegen den 27-Jährigen aufgenommen. Die Hintergründe des Streits sowie weitere Details des Vorfalls sind Teil dieser Ermittlungen. Der 27-Jährige besitzt die somalische Staatsangehörigkeit, während der 36-Jährige die türkische Staatsangehörigkeit hat.

0121 – Polizei findet mehrere Kennzeichen bei Fahrzeugkontrolle

Augsburg, B17 / FR Süden – Am 22. Januar 2026 wurde ein 45-Jähriger ohne gültige Hauptuntersuchung mit seinem Auto auf der Bundesstraße B17 angehalten.

Gegen 20:00 Uhr bemerkte die Polizeistreife den 45-Jährigen aufgrund der überfälligen Hauptuntersuchung seines Fahrzeugs. Bei der Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass kein Versicherungsschutz für das Fahrzeug bestand.

Außerdem fanden die Polizeibeamten mehrere Kennzeichen im Fahrzeug, für die der 45-Jährige keine Nachweise für einen Erwerb vorlegen konnte. Zudem war sein Aufenthaltstitel bereits abgelaufen.

Die Beamten sicherten das Auto sowie die Fahrzeugschlüssel. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, das Pflichtversicherungsgesetz und die Straßenverkehrsordnung gegen den 45-Jährigen, der keine Staatsangehörigkeit besitzt.

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Bildquelle: Depositphotos

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