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Die Bayerische Polizei – Aktuelle Warnung vor Schockanrufen im Raum Nittendorf

Im Raum Nittendorf warnt die Polizei vor einer Zunahme von Schockanrufen durch Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Die Täter nutzen emotionalen Druck, um an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Die Bayerische Polizei – Aktuelle Warnung vor Schockanrufen im Raum Nittendorf

27.01.2026, Polizeipräsidium Oberpfalz

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NITTENDORF. Im Raum Nittendorf, insbesondere in den Ortsteilen Etterzhausen und Schönhofen, häufen sich derzeit Anrufe von Betrügern, die sich als Callcenter-Mitarbeiter ausgeben. Diese geben sich vor allem als falsche Polizeibeamte aus. Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich vor diesen Anrufen und rät, sofort aufzulegen!

Aktuell sind vermehrt Betrugsanrufe im Raum Nittendorf sowie vereinzelt in Sinzing und Regensburg zu verzeichnen. Die Täter versuchen, durch unterschiedliche Methoden an Bargeld oder Wertgegenstände der Angerufenen zu gelangen. Dabei nutzen sie das Vertrauen der Betroffenen in Angehörige oder Amtspersonen wie Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und setzen sie unter emotionalen Druck. Oftmals wird die Aufmerksamkeit durch Telefonbucheinträge erregt, die auf ein höheres Alter der Bewohner schließen lassen.

Häufige Betrugsmaschen

Die Betrüger bedienen sich derzeit verstärkt folgender Methoden:

  • Falsche Polizeibeamte: Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus und behaupten, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen wurden, bei denen ein Zettel mit den Personalien der Betroffenen gefunden wurde. Um die Wertgegenstände der Betroffenen vor weiteren Einbrüchen zu schützen, sollen diese an die vermeintlichen Polizeibeamten übergeben werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in Berichten über ähnliche Vorfälle.
  • Schockanruf: Die Anrufer stellen sich zunächst als verzweifelte Angehörige der Betroffenen vor. Kurz darauf wird das Gespräch an einen angeblichen Polizisten oder Staatsanwalt weitergeleitet, der erklärt, dass das Kind der Betroffenen in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt war. Um eine Haft zu vermeiden, wird eine Kaution von den Betroffenen gefordert.

Tipps der Polizei zur Vermeidung von Betrugsfällen

Die Polizei gibt folgende Ratschläge, um sich vor Callcenter-Betrügern zu schützen:

  • Setzen Sie sich nicht unter Druck, auch nicht von Polizisten oder anderen Amtsträgern.
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!
  • Seien Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Rufen Sie niemals über die am Telefon angezeigte Nummer zurück!
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte!
  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Im Zweifelsfall wählen Sie …110.
  • Lassen Sie Ihren Telefonbucheintrag löschen oder zumindest Vorname und Adresse entfernen. Für die Löschung eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an Ihren Telefonanbieter. Ein Formular und Kontaktadressen finden Sie unter: Polizei Beratung.

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Für weitere Informationen zu aktuellen Fällen in Bayern, lesen Sie auch die Pressemeldungen des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 27.01.2026 und den Widerruf der Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster 68-Jährigen in Niederbayern.

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Bildquelle: Depositphotos

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