NÜRNBERG. In der Nacht zum 23. Januar 2026 führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg eine Kontrolle eines Pkw-Fahrers durch, der sich als betrunken herausstellte und zudem wegen eines offenen Haftbefehls gesucht wurde.
Kontrolle und Widerstand
Gegen 23:50 Uhr hielten die Polizisten einen 33-jährigen Letten an, der auf der Nopitschstraße in falscher Fahrtrichtung unterwegs war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von nahezu zwei Promille. Während der weiteren Überprüfung entdeckten die Beamten, dass gegen den Fahrer ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Als er zur Dienststelle gebracht werden sollte, zeigte er sich aggressiv, bedrohte die Polizisten und leistete Widerstand, was dazu führte, dass er gefesselt werden musste.
Folgen der Tat
Die Beamten blieben bei den Widerstandshandlungen unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete eine Blutentnahme an. Der Beschuldigte sieht sich nun neben der Trunkenheitsfahrt und der Bedrohung auch dem Verdacht des Widerstands sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegenüber. Letztlich wurde der 33-Jährige aufgrund des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Weitere Informationen zu ähnlichen Vorfällen finden Sie bei Die Bayerische Polizei.
- BPOLD-B: 55 Tage Haft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
- So wurden mutmaßliche Einbrecher in Hamburg festgenommen
Bildquelle: Depositphotos