Am 20. Januar 2026 führte die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck, unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II, eine umfassende Durchsuchungsaktion in mehreren Regionen durch. Diese Aktion, auch als „Actionsday“ bekannt, fand in den südlichen Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck, Bad Tölz sowie im Stadtgebiet München statt.
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen konnten sowohl Verkäufer als auch Käufer von Kokain identifiziert werden. In den frühen Morgenstunden des 20. Januar 2026 setzten die Ermittler ihre Maßnahmen um und durchsuchten gleichzeitig mehrere Wohnungen in den genannten Landkreisen und dem Stadtgebiet München. Dies geschah auf Grundlage vorliegender Durchsuchungsbeschlüsse, die sich auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bezogen.
Die Durchsuchungen führten zu erheblichen Funden: Es wurden Kokain im dreistelligen Grammbereich, eine nicht unerhebliche Menge an Dopingmitteln, etwa 17.000 Euro Bargeld sowie zahlreiche Waffen sichergestellt. Zu den Waffen zählten auch mehrere verbotene Gegenstände, darunter eine Präzisionsschleuder, Wurfsterne und verbotene Messer.
Bei einem 39-jährigen italienischen Verdächtigen aus dem Landkreis Dachau war die Beweislage so erdrückend, dass die Staatsanwaltschaft München II einen Haftbefehl beantragte. Der Verdächtige wurde daraufhin festgenommen und am 21. Januar 2026 dem Haftrichter vorgeführt, der ihn anschließend in Untersuchungshaft nahm.
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