NÜRNBERG. Am späten Montagabend, dem 23. Februar 2026, wurde die Polizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Nürnberger Süden gerufen. Ein 50-jähriger Mann leistete Widerstand und griff einen Polizisten mit einem Messer an, wobei dieser leichte Verletzungen erlitt.
Gegen 22:15 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei über eine Schlägerei in der Kopernikusstraße. Vor Ort trafen die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd sowie des Unterstützungskommandos Mittelfranken auf zwei Personen. Während der Kontrolle kam ein 50-jähriger Kosovare hinzu, der sich äußerst aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt.
Im weiteren Verlauf zog der Mann ein Messer aus seiner Tasche und versuchte, einen 28-jährigen Beamten des Unterstützungskommandos zu verletzen. Er traf den Polizisten mit dem Messerknauf am Oberkörper, jedoch kam es nicht zu einer Schnittverletzung. Der Polizist forderte den 50-Jährigen unter Vorhalt des Tasers auf, das Messer abzulegen, und nahm ihn anschließend fest. Der 28-Jährige erlitt durch den Angriff eine leichte Prellung, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.
Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. In der Region gab es kürzlich auch schockierende Vorfälle, wie die Schüsse in Ruhstorf, bei denen eine Frau schwer verletzt wurde und der Tatverdächtige festgenommen werden konnte.
Ein weiterer großer Polizeieinsatz fand in der Traunsteiner Innenstadt statt, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zog. Die Ermittlungen der Bayerischen Polizei zeigen, dass die Sicherheitslage in der Region ernst genommen wird.
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