NÜRNBERG. Am frühen Samstagmorgen, dem 24. Januar 2026, wurde ein 27-Jähriger aus einem Club in der Nürnberger Innenstadt verwiesen. Zuvor hatte er eine Frau sexuell belästigt und anschließend einen Türsteher angegriffen sowie ein Polizeifahrzeug beschädigt.
Gegen 04:30 Uhr befand sich die spätere Geschädigte (32, rumänisch) zusammen mit ihrem Ehemann auf der Tanzfläche eines Clubs in der Kaiserstraße. Ein ihr unbekannter Mann berührte sie plötzlich unsittlich, woraufhin ihr Ehemann ihn zur Rede stellte. Der 27-Jährige (kolumbianisch) reagierte daraufhin aggressiv, was zur Folge hatte, dass der Sicherheitsdienst des Clubs ihn aus dem Lokal verwies.
Angriff auf Türsteher und Polizeifahrzeug
Außerhalb des Clubs ergriff der Mann einen etwa 1 Meter hohen Kordelständer aus Eisen und schlug damit auf einen der Türsteher ein. Drei weitere Sicherheitskräfte konnten den 27-Jährigen zu Boden bringen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei fixieren. Der Türsteher (37, türkisch) erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen.
Nach dem Eintreffen einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte wurde der Beschuldigte in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Während dieser Zeit schlug der 27-Jährige mit seinem Kopf gegen die Heckleuchte des Polizeifahrzeugs, wodurch diese zerbrach.
Ermittlungen eingeleitet
In der Dienststelle führte ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durch. Ein zuvor durchgeführter freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille. Die Staatsanwaltschaft ordnete zudem die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten an. Aufgrund seiner anhaltenden Aggressivität verbrachte der Beschuldigte die folgenden Stunden in einer Gewahrsamszelle.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung gegen den 27-Jährigen ein. Besonders besorgniserregend ist, dass solche Vorfälle in der Region zunehmen, wie auch in einem aktuellen Bericht über einen Vorfall in Ruhstorf zu lesen ist, wo eine Frau schwer verletzt wurde und ein Tatverdächtiger festgenommen wurde. Schüsse in Ruhstorf zeigen, dass die Sicherheit in unserer Gesellschaft immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Ein weiterer Vorfall, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zog, war der Diebstahl von Gold durch einen falschen Polizeibeamten. Solche Betrugsmaschen sind leider keine Seltenheit. Mehr dazu finden Sie in dem Artikel über Falsche Polizeibeamter erbeutet Gold.
Zusätzlich gab es in Niederbayern einen Brand in einem Wohnhaus, der glücklicherweise ohne schwerwiegende Verletzungen ausging. Die Details dazu können Sie in dem Bericht über Brand in einem Wohnhaus nachlesen.
- So wurden mutmaßliche Einbrecher in Hamburg festgenommen
- BPOLD-B: 55 Tage Haft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
„`
Bildquelle: Depositphotos