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Die Bayerische Polizei – Medieninformation der Polizei München vom 22.01.2026

Nach einem Einbruch in einen Getränkemarkt in Pasing hat die Polizei einen 22-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Zudem ermittelt die Kriminalpolizei wegen eines Trickdiebstahls durch falsche Handwerker in Giesing.

Die Bayerische Polizei – Medieninformation der Polizei München vom 22.01.2026

Festnahme nach Einbruch in Getränkemarkt – Pasing

Am Mittwoch, den 21. Januar 2026, gegen 19:40 Uhr, informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 über einen Einbruch in einen Getränkemarkt. Der Zeuge beobachtete, wie ein bislang unbekannter Täter eine Fensterscheibe einschlug und sich anschließend im Inneren des Geschäfts aufhielt.

Eine umgehend eingeleitete Fahndung führte zur Festnahme eines 22-jährigen Österreichers, der in der Nähe des Marktes aufgegriffen wurde. Bei seiner Festnahme wurden mehrere Gegenstände sichergestellt, die eindeutig dem Getränkemarkt zugeordnet werden konnten.

Der Tatverdächtige wurde zur weiteren Bearbeitung auf ein Polizeirevier gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Er erhielt eine Anzeige wegen Einbruchs. Die Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 52.

Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Giesing

Am Mittwoch, den 21. Januar 2025, gegen 15:30 Uhr, wurde eine über 80-jährige Münchnerin beim Heimkommen von zwei unbekannten Tätern angesprochen. Diese gaben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und behaupteten, die Rauchwarnmelder überprüfen zu müssen. Unter diesem Vorwand gelangten sie in die Wohnung der Seniorin.

Während des Aufenthalts entwendeten die Täter Schmuck und Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich. Nachdem die Frau den Diebstahl bemerkte, verständigte sie die Polizei. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich in Berchtesgaden, wo ein Täter Bargeld aus einem Wohnhaus entwendete, was die Polizei ebenfalls beschäftigt.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Täter 1: männlich, ca. 45 Jahre, schlank, schwarze kurze Haare, osteuropäischer Typ, sprach akzentfrei Deutsch, trug eine gelbe Warnweste.
  • Täter 2: männlich, ca. 50 Jahre, kräftig, lichtes Haar, osteuropäischer Typ, sprach akzentfrei Deutsch, trug ebenfalls eine gelbe Warnweste.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, insbesondere von Personen, die im Bereich der Tegernseer Landstraße, Perlacher Straße und Wirtstraße (Giesing) Beobachtungen gemacht haben.

Verkehrsdelikt – Maxvorstadt

Am Mittwoch, den 21. Januar 2026, gegen 22:00 Uhr, fiel einem 20-jährigen Münchner, der mit einem Mercedes die Ludwigstraße in Richtung Schwabing befuhr, eine zivilen Polizeistreife auf. Aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit wurde er verfolgt, wobei weitere Verkehrsverstöße festgestellt wurden.

In der Arabellastraße wurde der Fahrer, der zwei Beifahrerinnen mitführte, kontrolliert. Während der Kontrolle zeigte sich der 20-Jährige unkooperativ. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt und abgeschleppt. Der Fahrer wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen, nachdem er die Maßnahmen der Polizei massiv behinderte.

Die beiden Beifahrerinnen wurden vor Ort entlassen, während der 20-Jährige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens angezeigt wurde. Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Vollendeter Trickbetrug durch Schockanruf – Solln

Am Mittwoch, den 21. Januar 2026, gegen 10:10 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Frau aus Solln einen Anruf von einem unbekannten Täter, der sich als Generalstaatsanwalt ausgab. Er behauptete, die Tochter der Rentnerin habe bei einem Verkehrsunfall ein Kind getötet und müsse eine Kaution von 35.000 Euro zahlen, um einer Haftstrafe zu entgehen.

In der Annahme, ihrer Tochter zu helfen, übergab die Seniorin Schmuck an einen unbekannten Abholer. Später wurde sie aufgefordert, mehrere tausend Euro bei der Bank abzuheben, was aufgrund eines technischen Defekts nicht möglich war. Dennoch begab sie sich zu einem Gerichtsgebäude, wo ein Mitarbeiter den Betrug erkannte und die Polizei informierte.

Die Fahndung nach dem Abholer verlief bislang erfolglos. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 170 cm groß, ca. 45 Jahre alt, schlank, mit west- bzw. osteuropäischem Erscheinungsbild, trug schwarze Kleidung.

Einbruch in Einfamilienhaus – Hadern

Im Zeitraum vom 19. bis 21. Januar 2026 verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Hadern. Der 55-jährige Wohnungsinhaber stellte bei seiner Rückkehr fest, dass mehrere Wertgegenstände und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro entwendet worden waren.

Die Polizei führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 53 geleitet. Zeugen, die im Bereich der Senftenauerstraße, Willibaldstraße und Gotthardstraße (Hadern) Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.

Verkehrsdelikt – Maxvorstadt

Am Montag, den 19. Januar 2026, gegen 23:00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen BMW, dessen Fahrerin (21 Jahre, deutsche Staatsangehörigkeit, wohnhaft in München) angab, ihren Führerschein vergessen zu haben. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass sie lediglich im Besitz einer ungültigen serbischen Fahrerlaubnis war, weshalb sie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt wurde.

Am Dienstag, den 20. Januar 2026, gegen 00:30 Uhr, fiel derselbe BMW erneut auf, und die 21-Jährige saß wieder am Steuer. Sie gab an, von ihrer Freundin überredet worden zu sein, sie nach Hause zu fahren. Die Polizei zeigte sie erneut wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an, und der BMW wurde abgeschleppt.

Die Beifahrerin wurde wegen Anstiftung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion – Hasenbergl

Am Mittwoch, den 31. Dezember 2025, gegen 23:30 Uhr, wurde an einer Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus eine unbekannte Sprengvorrichtung angebracht und gezündet. Die Explosion führte dazu, dass die Tür aus den Angeln gerissen wurde und sieben weitere Türen beschädigt wurden.

Ein Anwohner informierte den Polizeinotruf 110, woraufhin mehrere Streifenwagen eintrafen. Die Berufsfeuerwehr sicherte die beschädigten Türen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro, Personen wurden nicht verletzt.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des Verbrechens der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion übernommen. Zeugen, die im Bereich der Grohmannstraße, Paulckestraße und Johann-Emmer-Straße (Hasenbergl) Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.

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Bildquelle: Shutterstock

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