04.12.2025, Polizeipräsidium Oberbayern Süd
PALLING, LKR. TRAUNSTEIN. Am Abend des 3. Dezember 2025 kam es auf der Staatsstraße 2093 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw mit einem Baum kollidierte. Der 18-jährige Fahrer des Fahrzeugs erlitt tödliche Verletzungen. Die Polizeistation Traunreut hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen aufgenommen.
Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025, gegen 18.54 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Traunreuter mit seinem BMW die Staatsstraße 2093 in Richtung Palling. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren.
Unfallhergang und Folgen
Nach den bisherigen Ermittlungen kam der Fahranfänger kurz vor Palling, in der Nähe der Abzweigung zur Kreisstraße TS26, im Auslauf einer langgezogenen Linkskurve vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kippte auf die rechte Seite und kollidierte frontal mit einem Baum. Die Wucht des Aufpralls führte zum Abreißen des Dachs, und der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die beiden Mitfahrer konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und den Notruf absetzen. Sie erlitten ersten Erkenntnissen zufolge mittelschwere Verletzungen und wurden von Rettungsdiensten in umliegende Krankenhäuser transportiert. Am Fahrzeug des Unfallverursachenden entstand Totalschaden.
Ermittlungen und Hilfsmaßnahmen
Die Polizeistation Traunreut hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete die Sicherstellung des Fahrzeugs zur Erstellung eines technischen und unfallanalytischen Gutachtens an, wobei ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen wurde.
Der betroffene Streckenabschnitt war während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen insgesamt vier Stunden lang vollständig gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Palling war mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort, um die Verkehrssicherung, den Brandschutz an der Unfallstelle, technische Unterstützung bei der Bergung sowie die Räumung der Unfallstelle durchzuführen und Angehörige zeitweise zu betreuen.
Zusätzlich waren zwei Streifenbesatzungen der Polizeistation Traunreut und der benachbarten Polizeiinspektion Trostberg anwesend, sowie Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und ein Helferinterventionsteam der Feuerwehr. Zwei Kriseninterventionsteams übernahmen die Betreuung der Angehörigen vor Ort.
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