Am 3. Dezember 2025 informierte das Polizeipräsidium München über eine Reihe von Vorfällen in der Maxvorstadt und Umgebung, die sowohl politisch motivierte Sachbeschädigungen als auch Einbrüche umfassen. Diese Ereignisse werfen Fragen zur Sicherheit und zum Umgang mit solchen Delikten auf.
Politisch motivierte Sachbeschädigungen in der Maxvorstadt
Am Freitag, den 28. November 2025, gegen 09:20 Uhr, wurde der Polizei von einem Zeugen per E-Mail mitgeteilt, dass in der Zeit von Donnerstag, 27. November 2025, 15:00 Uhr, bis Freitag, 28. November 2025, 05:15 Uhr, ein oder mehrere bislang unbekannte Täter ein Gebäude in der Maxvorstadt mit Farbe besprüht hatten. Die Polizeistreife stellte fest, dass mehrere politisch motivierte Schriftzüge im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Region Israel-Palästina in roter und schwarzer Farbe vorhanden waren.
Zusätzlich wurden zwei Statuen am Gebäude mit roter und grüner Farbe beschmiert. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet, und das Kriminalfachdezernat 4 übernahm die Ermittlungen.
Weitere Vorfälle und Einbrüche
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Freitag, 28. November 2025, gegen 07:30 Uhr, als erneut ein Zeuge die Polizei informierte, dass ein oder mehrere Unbekannte den Boden an einem Platz in der Maxvorstadt mit Farbe verschmutzt hatten. Hierbei wurden mehrere ausländerfeindliche Schriftzüge festgestellt, und der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
Die Polizei appelliert an Zeugen, die im angegebenen Zeitraum im Bereich von Geschwister-Scholl-Platz, Adalbertstraße, Amalienstraße und Schellingstraße Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Das Kriminalfachdezernat 4 ist auch in diesem Fall zuständig.
Einbruch in Wohnhäuser und steigende Unsicherheit
Am Dienstag, 2. Dezember 2025, wurde ein Einbruch in eine Wohnung im Lehel gemeldet. Unbekannte Täter hatten gewaltsam die Wohnungstür geöffnet und Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich entwendet. Weitere Einbrüche wurden in Obermenzing festgestellt, wo Schmuck und Kunstgegenstände im sechsstelligen Bereich entwendet wurden.
Die Polizei fordert die Anwohner auf, ihre Überwachungskameraaufzeichnungen zu überprüfen und sachdienliche Hinweise an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder an jede andere Polizeidienststelle weiterzugeben.
Ermittlungen nach räuberischer Erpressung
Zusätzlich wurde am Sonntag, den 9. November 2025, ein 17-jähriger Münchner Opfer einer räuberischen Erpressung in Bogenhausen. Der Tatverdächtige wurde später identifiziert und festgenommen. Das Kommissariat 21 führt die Ermittlungen fort.
Diese Vorfälle stellen sowohl für die Betroffenen als auch für die Polizei eine Herausforderung dar und verdeutlichen die Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit in der Region Traunstein zu gewährleisten.
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