16.12.2025, Polizeipräsidium Niederbayern
REGEN. Ende Februar 2017 fand ein Einbruch in der Bahnhofstraße statt, bei dem Bargeld und Schmuck entwendet wurden. Dank der Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei konnte nun ein 54-jähriger Tatverdächtiger identifiziert werden. Nach seiner Überstellung aus Spanien wurde er einer richterlichen Vorführung zugeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
Verdacht und Ermittlungen
Der 54-jährige Albaner steht unter dringendem Verdacht, sich am 25. Februar 2017 zwischen 01.15 Uhr und 03.30 Uhr gewaltsam über ein Fenster Zugang zum Geschäftsgebäude verschafft zu haben. Es wird vermutet, dass er in die Privatwohnung eindrang und dort Zimmer sowie Regale durchwühlte. Zudem wird ihm vorgeworfen, einen Tresor aufgebrochen und Geld sowie Schmuck entwendet zu haben, bevor er durch das gleiche Fenster das Gebäude wieder verließ.
Rechtsverfahren und Haftbefehl
Durch die umfassende Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft Deggendorf und des Fachkommissariats für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Straubing verstärkte sich der Verdacht gegen den 54-Jährigen so stark, dass ein gerichtlicher Haftbefehl erwirkt werden konnte. Im Rahmen weiterer Nachforschungen wurde schließlich sein Aufenthalt in Spanien bekannt.
Die Staatsanwaltschaft Deggendorf erwirkte daraufhin einen Europäischen Haftbefehl, der in Spanien vollstreckt wurde. Am 11. Dezember 2025 wurde der Beschuldigte mit Unterstützung der spanischen Sicherheitsbehörden nach Deutschland zurückgeführt. Am 12. Dezember 2025 wurde er dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Deggendorf vorgeführt, der die Einweisung des Beschuldigten in eine Justizvollzugsanstalt anordnete.
Weitere Ermittlungen
Ob der Mann auch als Täter weiterer Straftaten im Raum Niederbayern in Betracht kommt, ist derzeit noch Teil der laufenden Ermittlungen.
Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, POKin Hiller, Tel. 09421/868-1013
Veröffentlicht: 16.12.2025, 09.55 Uhr
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