15.12.2025, Polizeipräsidium Mittelfranken
NÜRNBERG. (1181) Die Sicherheit auf Weihnachtsmärkten steht weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit der Polizei. Das Polizeipräsidium Mittelfranken betont, dass gegenwärtig keine Hinweise oder Erkenntnisse vorliegen, die auf eine konkrete Gefährdung der mittelfränkischen Weihnachtsmärkte, insbesondere des Nürnberger Christkindlesmarkts, hindeuten.
„Bislang gab es keine nennenswerte Sicherheitsstörung“, erklärte Franziska Titz, die Einsatzleiterin der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, zur Sicherheitslage des diesjährigen Christkindlesmarkts. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und anderen beteiligten Sicherheitsbehörden wurde bereits im Vorfeld alles unternommen, um die Veranstaltung bestmöglich abzusichern. Die bestehenden Sicherheitskonzepte wurden in diesem Jahr einer umfassenden Überprüfung unterzogen und gezielt optimiert. Beispielsweise wurde ein besonderer Fokus auf die Anschaffung zusätzlicher Zufahrtssperren durch die Stadt Nürnberg gelegt, um das bestehende Konzept an den Zugängen zum Markt zu ergänzen.
Präsenz der Sicherheitskräfte und Maßnahmen
Darüber hinaus setzt das Polizeipräsidium Mittelfranken auf eine verstärkte Präsenz, um die Sicherheit auf dem Christkindlesmarkt zu gewährleisten. Täglich sind zahlreiche uniformierte und zivile Kräfte sowohl auf dem Gelände des Marktes als auch in dessen Umfeld im Einsatz. Neben den Einsatzkräften der mittelfränkischen Polizei wird regelmäßig auf Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei zurückgegriffen. Diese Kräfte übernehmen die Kontrolle an den Zugangsstellen zum Markt und führen auch regelmäßige Streifengänge durch, um jederzeit für die Besucher ansprechbar zu sein. Im Hinblick auf das im letzten Jahr eingeführte Messerverbot auf Großveranstaltungen führen die Beamten zudem gezielte Taschenkontrollen durch.
Das Polizeipräsidium hebt hervor, dass auch weiterhin keine Gefahrensignale für die regionalen Weihnachtsmärkte bestehen. Für Polizeidirektorin Franziska Titz reiht sich die aktuelle Zwischenbilanz nahtlos in ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Christkindlesmarkt ein: „Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist und bleibt ein Ort, der auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage einstimmt. Hier geht es besinnlich und friedlich zu!“
Alltägliche Risiken und Präventionstipps
Dennoch stellen Taschendiebe eine weiterhin präsente Gefahr für die Besucher der Veranstaltung dar. Positiv ist zu vermerken, dass die Zahlen dieser Delikte im bisherigen Verlauf auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben. Die Polizei erinnert jedoch daran, in größeren Menschenansammlungen besonders aufmerksam zu sein, und gibt folgende Präventionstipps:
- Wertsachen wie Geld, Zahlungskarten oder Smartphones sollten sicher in verschließbaren und körpernahen Innentaschen aufbewahrt werden.
- Taschen oder Rucksäcke sollten idealerweise an der Körpervorderseite getragen oder unter den Arm geklemmt werden.
Außerdem bleiben auch Parkverstöße in der Umgebung des Christkindlesmarkts ein vernachlässigbares Problem. Halteverbote sind wichtig, um Rettungswege und Feuerwehranfahrtszonen freizuhalten, und somit ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Bei Verstößen gegen diese Vorschriften werden die Einsatzkräfte nicht nur Verwarn- und Bußgelder verhängen, sondern auch verbotswidrig geparkte Fahrzeuge konsequent abschleppen. Um kostspielige Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt die Polizei insbesondere an stark frequentierten Wochenendtagen, die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs in Anspruch zu nehmen, anstatt mit dem Auto zum Christkindlesmarkt zu fahren.
Erstellt durch: Michael Konrad