28.11.2025, Polizeipräsidium Oberfranken
HOLLFELD, LKR. BAYREUTH. Am Donnerstag wurde eine Seniorin aus Hollfeld Opfer von Telefonbetrügern, die ihr mehr als 10.000 Euro Bargeld entlockten. Die Kriminalpolizei Bayreuth führt die Ermittlungen und sucht nach einem unbekannten Geldabholer.
Bereits am Donnerstagmorgen kontaktierten die Betrüger die Seniorin telefonisch und gaben sich als vermeintliche Mitarbeiter einer Universitätsklinik in Deutschland aus. Sie übermittelten ihr eine alarmierende Nachricht, die häufig von Telefonbetrügern verwendet wird: Der Sohn der Seniorin sei ins Krankenhaus eingeliefert worden und benötige aufgrund einer Krebsdiagnose dringend eine Behandlung, die mehr als 100.000 Euro kosten würde. Entsprechend den Anweisungen der Betrüger legte die Seniorin Bargeld in eine kleine, braune Ledertasche.
Gegen 13.30 Uhr erschien ein Mann an der Haustür der Seniorin in der Stephanusstraße und nahm die Ledertasche entgegen. Sie übergab ihm einen fünfstelligen Eurobetrag.
Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben:
– zirka 18 bis 20 Jahre alt
– schlank
– sprach akzentfrei Deutsch
– braunes Haar
– helle Hose
– hellblaues Hemd mit hellgrauem Strickpullover darüber
– keine Jacke, keine Mütze, keine Brille
Die weiteren Ermittlungen obliegen der Kriminalpolizei Bayreuth. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise:
Wer hat zwischen 13 Uhr und 14 Uhr in der Stephanusstraße in Hollfeld oder Umgebung den beschriebenen Mann gesehen oder kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 entgegen.
Weitere Informationen zum Schutz von Ihnen und Ihren Angehörigen finden Sie auch unter der Präventionskampagne „NichtMitMeinerOma #NMMO“ der oberfränkischen Polizei: https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/senioren/088210/index.html
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