Am Samstagnachmittag, dem 29. November 2025, kam es auf der A 73 in Fahrtrichtung Suhl, zwischen den Anschlussstellen Fürth-Ronhof und Fürth-Steinach, zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt.
Ein 48-jähriger Pkw-Fahrer verlor aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Mercedes und prallte mehrfach gegen die Mittel- und Außenschutzplanke. Seine Ehefrau und das gemeinsame Kind befanden sich ebenfalls im Fahrzeug. Die Ehefrau versuchte, das Fahrzeug durch Eingreifen ins Lenkrad kontrolliert zum Stehen zu bringen.
Nach dem letzten Aufprall geriet der Mercedes ins Schleudern und blieb zwischen der rechten und linken Fahrspur liegen. Rettungskräfte konnten den 48-Jährigen aus dem Fahrzeug befreien und reanimierten ihn erfolgreich noch vor Ort. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ehefrau (47) blieb unverletzt, während die Tochter (15) leichte Verletzungen, darunter eine Beule am Kopf, erlitt.
Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, der die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen bei der Unfallaufnahme unterstützte.
Die A 73 blieb bis etwa 18:30 Uhr gesperrt, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallaufnahme durchzuführen. Ein Fanbus, der nach dem Fußballspiel zwischen Greuther Fürth und dem VfL Bochum im Stau feststeckte, erhielt aus polizeitaktischen Gründen die Erlaubnis, die Sperrung zu passieren.
Gegen den Fahrer des Unfallfahrzeugs wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
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