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Wie können Sie sich vor Schockanrufen schützen?

Hintergrund zu einem aktuellen Betrugsfall Am 05.12.2025 begingen bislang unbekannte Täter einen Betrug, bei dem sie rund 15 000 Euro durch einen Schockanruf erbeuteten. Die…

Wie können Sie sich vor Schockanrufen schützen?

Hintergrund zu einem aktuellen Betrugsfall

Am 05.12.2025 begingen bislang unbekannte Täter einen Betrug, bei dem sie rund 15 000 Euro durch einen Schockanruf erbeuteten. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen und gibt wichtige Warnhinweise.

Details des Vorfalls

Eine 80-jährige Rentnerin aus Eichstätt erhielt am Nachmittag einen Anruf von einer Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der angebliche Beamte behauptete, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und forderte eine hohe Kautionssumme, um eine sofortige Haft der Tochter zu verhindern.

Zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr übergab die Frau in Wasserzell die Geldsumme an einen unbekannten Abholer. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, verdächtige Beobachtungen unter der Telefonnummer 0841/9343-0 zu melden.

Schutzmaßnahmen gegen Betrug

Um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

  • Beenden Sie das Telefonat, falls Sie unsicher sind, wer anruft und sich unter Druck gesetzt fühlen.
  • Die Polizei kontaktiert niemals Personen unter der Notrufnummer 110. Ein Anruf von dieser Nummer ist immer verdächtig.
  • Rufen Sie die betroffenen Angehörigen unter einer Ihnen bekannten Nummer an, um die Situation zu klären.
  • Teilen Sie am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Informationen.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Ziehende Sie im Zweifel eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110.

Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen an, um Ermittlungen durchzuführen. Informieren Sie auch Ihre Angehörigen über die Gefahren solcher Betrugsversuche.

Bildquelle: Shutterstock

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