Der Vorfall rund um eine Boeing 737 der pakistanischen Fluggesellschaft K2 Airways hat große Besorgnis ausgelöst, nachdem die Maschine über dem Arabischen Meer abgestürzt ist. Premierminister Shehbaz Sharif sprach den Angehörigen der fünf Besatzungsmitglieder sein tiefstes Beileid aus.
Die Maschine verschwand am Dienstagabend vom Radar der zuständigen Flugsicherungsbehörde. Zuvor hatten die Crewmitglieder von ernsthaften Navigationsproblemen berichtet, was auf eine kritische Lage hindeutet. Entsprechende Informationen der pakistanischen Flughafenbehörde deuten darauf hin, dass das Flugzeug drastisch an Höhe verloren hatte.
Der Flug war auf der Route von Schardscha, einem Emirat in den Vereinigten Arabischen Emiraten, nach Karatschi, einer wichtigen Hafenstadt in Pakistan. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich das Flugzeug etwa 300 Kilometer westlich von Karatschi im Luftraum über dem Arabischen Meer.
Aktuell sind Rettungsmaßnahmen im Gange, jedoch bleibt die genaue Unfallstelle bislang unentdeckt. Die pakistanische Luftfahrtbehörde hat bestätigt, dass sowohl die Marine als auch die Luftwaffe aktiv an den Such- und Rettungsoperationen teilnehmen.
K2 Airways wurde im Jahr 2018 gegründet und ist ein privat geführtes Unternehmen. Der Absturz hat die Luftfahrtbehörden in Pakistan unter Druck gesetzt, die bestehenden Sicherheitsstandards zu überprüfen.
Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Vorfall führten, sind weiterhin unklar, und die Ermittlungen sind im Gange. Die zuständigen Behörden haben versichert, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Ursachen des Unglücks zu ermitteln und die Sicherheit im Luftverkehr zu erhöhen.
Quellen: t-online, RTL
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