Fortschritte beim digitalen Führerschein des KBA
Im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung im Verkehrssektor plant das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), bis Ende dieses Jahres den digitalen Führerschein einzuführen. Diese Maßnahme stellt einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Fahrerlaubnis dar und soll den Bürgern eine zeitgemäße Alternative zur herkömmlichen Plastikkarte bieten.
Richard Damm, Präsident des KBA, äußerte sich optimistisch über den Fortschritt des Projekts:
„Aktuell geht die Entwicklung des digitalen Führerscheins in die finale Phase und ich bin optimistisch, dass die Vorstellung wie geplant im vierten Quartal erfolgen kann.“
Der digitale Führerschein wird in der i-Kfz-App des KBA integriert, die bereits auf mehr als zwei Millionen Mobilgeräten installiert ist.
Aktueller Stand der i-Kfz-App
Derzeit ermöglicht die i-Kfz-App den Nutzern, ihren Fahrzeugschein digital anzuzeigen. Laut Damm macht die Zulassung und Abmeldung von Fahrzeugen über die Online-Portale der zuständigen Städte und Kreise große Fortschritte. Im Jahr 2024 betrug der Anteil der Online-Zulassungsvorgänge rund acht Prozent, 2025 stieg dieser Anteil auf etwa 15 Prozent und im Jahr 2026 liegt er bis heute bereits bei knapp 22 Prozent.
Herausforderungen und Ausblick
Trotz dieser positiven Entwicklungen sind die Möglichkeiten der Online-Zulassung noch nicht ausreichend bekannt. Damm betonte:
„Ich denke, das hat zwei Gründe. Zum einen ist vielen Bürgerinnen und Bürgern einfach nicht bekannt, wie komfortabel und einfach dies möglich ist.“
Zudem sei es notwendig, mehr Marketing und Aufklärung zu betreiben, um den Bürgern zu verdeutlichen, wie die Online-Zulassung funktioniert und welche Voraussetzungen dafür nötig sind.
Quellen: t-online
Bildquelle: Yuseifudo500 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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