Ein tragischer Vorfall in Königswinter wirft viele Fragen auf: Bei der Bergung eines Kleinwagens aus dem Rhein wurden menschliche Knochen gefunden. Der historische Niedrigwasserstand des Flusses hat das seit Jahren unter Wasser liegende Wrack sichtbar gemacht.
Ermittlungen nach dem Fund
Das Fahrzeug wurde bereits Anfang August von der Feuerwehr in einer Wasserungsstelle für Einsatzboote entdeckt. Zunächst wurde fälschlicherweise angenommen, es handele sich lediglich um ein verlassenes Auto, das in der Vergangenheit in den Rhein geraten war. Rund zwei Wochen nach der ersten Sichtung wurde das Wrack geborgen. Medienberichten zufolge lagen in dem Fiat sowie in der Umgebung Knochenfragmente.
Fragen zur Herkunft der Überreste
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die Hintergründe des Fundes zu klären. Bisher gibt es keine Hinweise auf einen Vermisstenfall, der mit dem Fahrzeug in Verbindung steht. Ein Polizeisprecher äußerte, dass das Auto möglicherweise seit Jahrzehnten im Rhein lag. Es bleibt unklar, ob die Knochen von einer oder mehreren Personen stammen.
„Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil es schon so lange zurückliegt“, sagte der Polizeisprecher.
Untersuchungen der Knochenreste
Der geborgene Fiat wird auf die Jahre zwischen 1976 und 1984 datiert. Die gefundenen Knochen werden nun in der Rechtsmedizin in Köln untersucht, um weitere Erkenntnisse über deren Herkunft zu gewinnen.
- Kleinwagen durch Niedrigwasser sichtbar geworden
- Feuerwehr entdeckte das Auto an Wasserungsstelle
- Untersuchung der Knochen durch Rechtsmedizin in Köln
- Ermittlungen zur Herkunft der Überreste laufen
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Quellen: t-online
Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
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