In der „NDR Talk Show“ hat die bekannte Schlagersängerin Helene Fischer einen emotionalen Moment erlebt, als sie über ihren schweren Bühnenunfall sprach. Bei der Betrachtung alter Aufnahmen kämpfte die Künstlerin sichtbar mit den Tränen.
Während des Gesprächs mit Moderatorin Barbara Schöneberger wurden Aufnahmen eines Konzerts aus dem Jahr 2023 gezeigt, die Fischer nach einem Zusammenstoß während einer Akrobatik-Performance zeigen. Die Bilder, die ihr blutverschmiertes Gesicht zeigen, sorgten für eine angespannte Atmosphäre im Studio. Auch die Sängerin selbst reagierte laut Berichten emotional und musste sich sichtbar sammeln, bevor sie fortfahren konnte.
„Das war wie ein Horrorfilm“, sagte Helene Fischer und erklärte, dass sie sich die Aufnahmen nur selten ansehe. Die Erinnerung daran belaste sie bis heute. Besonders der Moment, in dem das Blut sichtbar wurde, habe sich bei ihr eingebrannt. „Mein Horrorfilm war wirklich, dass dieses Blut so gespritzt ist“, fügte sie hinzu und machte deutlich, dass sie solche Szenen ihrem Publikum künftig ersparen möchte.
Rückblickend bezeichnete die Sängerin den Auftritt als eine Extremsituation, die sie nicht noch einmal erleben wolle. Sie zeigte sich überrascht darüber, wie gefährlich die eigentlich durchgeplante Showeinlage war. Im Vorfeld sei man davon ausgegangen, dass mögliche Fehler eher glimpflich verlaufen würden. Dass es zu einem derart schweren Zwischenfall kommen könnte, habe niemand erwartet. Die Sicherheitsvorkehrungen galten als ausreichend, die Nummer als kontrollierbar.
Trotz ihrer Verletzung setzte Helene Fischer den Song zunächst fort, bevor sie medizinisch versorgt wurde. Das Konzert musste schließlich abgebrochen werden. Der Auftritt in der Talkshow verdeutlichte, wie sehr dieses Erlebnis die Sängerin geprägt hat. Neben ihr war auch Florian Silbereisen im Studio zu Gast, was dem Abend zusätzliche Aufmerksamkeit verlieh.
Bildquelle: Sven-Sebastian Sajak via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)