Der Tod von Vincent Pastore, einem prominenten Schauspieler, der durch seine Rolle als Mafioso in der Serie „The Sopranos“ berühmt wurde, hat die Filmwelt erschüttert. Er wurde am Samstag, dem 1. August, leblos in seiner Wohnung in der Bronx, New York, aufgefunden, wie verschiedene Medien berichten.
Pastore, bekannt für die Darstellung des Charakters Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero in der HBO-Serie, starb im Alter von 80 Jahren. Diese Information wurde durch seinen Agenten, Robert Attermann, bestätigt. Nach Berichten von Nachbarn hatte Pastore mehrere Tage keinen Kontakt zu seinem Manager, der zuletzt vor drei Tagen von ihm hörte. Ein Freund des Schauspielers teilte mit, dass der Fahrer am Freitagabend noch mit ihm telefoniert hatte. Die Ermittlungen der Gerichtsmedizin deuten auf einen natürlichen Tod hin, weshalb keine weiteren Untersuchungen eingeleitet werden.
Geboren wurde Vincent Pastore am 14. Juli 1946 in der Bronx, wo er auch aufwuchs. Er stammte aus einer italienisch-amerikanischen Familie und leistete seinen Dienst in der US-Marine. Bevor er in der Schauspielerei Fuß fasste, arbeitete er als Nachtclubbesitzer und Limousinenfahrer. Seine schauspielerische Karriere begann, als er von Matt und Kevin Dillon in einem Laientheaterstück entdeckt wurde.
In „The Sopranos“ spielte Pastore einen Mafioso, der als Informant für das FBI tätig war. Sein Tod in der zweiten Staffel gehört zu den einprägsamsten Momenten der preisgekrönten Serie. In einer der letzten Szenen sagt er: „Nicht ins Gesicht, ja?“, bevor er von mehreren Mafiosi erschossen wird.
Zusätzlich zu seiner Rolle in „The Sopranos“ war Pastore in Filmen wie „GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ (1990) von Martin Scorsese und „Carlito’s Way“ (1993) von Brian De Palma zu sehen. Zudem trat er in verschiedenen Realityshows auf, darunter „The Celebrity Apprentice“, moderiert von Donald Trump.
Sein Agent Attermann betonte, dass Pastore eine große Leidenschaft für die Schauspielerei hatte und jungen Schauspielern stets mit Ermutigung, Respekt und Großzügigkeit begegnete, indem er ihnen Rat und Unterstützung anbot, wann immer es möglich war.
Quellen: n-tv, Focus
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