Kalabrien, bekannt für seine romantischen Badebuchten und beeindruckenden Felsenküsten, bietet auch im Winter ein mildes Klima und leere Strände. Während die Temperaturen in Deutschland sinken, lockt die Region an der Stiefelspitze Italiens mit Tagestemperaturen zwischen 15 und 20 Grad, viel Sonne und wenig Regen. Besonders das Küstenstädtchen Tropea, oft als „Perle Kalabriens“ bezeichnet, bietet in der kalten Jahreszeit eine ruhige und ursprüngliche Atmosphäre.
Tropea, das auf einem 42 Meter hohen Felsen erbaut wurde, ist bekannt für seine engen Gassen und die malerische Piazza. Von der Aussichtsplattform am Corso Vittorio Emanuele hat man einen beeindruckenden Blick auf die Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola und das Meer.
Im Winter gehört Tropea den Einheimischen und wenigen Urlaubern, was zu einer entspannten Atmosphäre führt. Viele Geschäfte, Bars und Restaurants sind geschlossen, aber die geöffneten Lokale bieten ausreichend Platz. Die regionale Küche ist einfach, aber schmackhaft, mit Spezialitäten wie hausgemachter Pasta, frischem Schwertfisch und Gerichten mit Schafs- oder Ziegenkäse. Besonders die süßere und mildere Tropea-Zwiebel ist ein Highlight und wird in vielen Gerichten verwendet. Ein Glas Cirò, eine der ältesten Weinsorten der Welt, rundet das kulinarische Erlebnis ab. Für Liebhaber von Süßspeisen ist Pizzo, etwa eine halbe Stunde nördlich von Tropea, ein empfehlenswerter Ort, da hier das berühmte Tartufo-Eis seinen Ursprung hat.
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