Johannes Kühn, Athlet des WSV Reit im Winkl, hatte gehofft, zum dritten Mal an den Olympischen Winterspielen teilzunehmen. Nach seinen Einsätzen in Pyeongchang 2018 und Peking 2022 sollte es für den 34-Jährigen erneut auf die große Bühne gehen. Doch die bevorstehenden Wettkämpfe in Antholz werden ohne ihn stattfinden.
Die aktuelle Saison verlief für Kühn alles andere als optimal. Zunächst scheiterte er an der Qualifikation für das Weltcup-Team und musste im ersten Teil der Saison im IBU-Cup antreten. Erst bei den Heim-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding konnte er sich wieder in die vordere Reihe zurückkämpfen. Kühn, der mit seiner jungen Familie in Ruhpolding lebt und dort am Stützpunkt trainiert, hatte gehofft, die Olympia-Norm noch rechtzeitig zu erreichen.
Die Enttäuschung über das verpasste Ziel ist groß, da er sich auf die Olympischen Spiele gefreut hatte.
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