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»Durchwachsene Bilanz« und einige erfreuliche Ergebnisse

Die Skilangläufer aus Ruhpolding kehren mit gemischten Ergebnissen vom FESA-Cup in Italien zurück. Während einige Athleten glänzen, gibt es auch Rückschläge, die eine Trainingsphase erforderlich machen.

»Durchwachsene Bilanz« und einige erfreuliche Ergebnisse

Die Skilangläufer des Stützpunkts Ruhpolding kehrten mit gemischten Ergebnissen von den Wettkämpfen des FESA-Cups (Continentalcup) in Gressoney-Saint-Jean (Italien) zurück, wie Trainer Paul Gräf berichtet. Auf dem Programm standen ein Sprint sowie ein Distanzrennen (Intervallstart) in klassischer Technik.

„Einige Athleten konnten ihre gewohnte Leistung nicht abrufen. Das zeigt, dass es an der Zeit ist, etwas zurückzuschrauben und eine Trainingsphase einzulegen“, erklärt der Trainer.

Ergebnisse der Männer und U20

Im Sprint der Männer dominierte ein französisches Quartett, angeführt von Matteo Correia. Jakob Walther (SSV Erfurt) war als bester Deutscher auf dem 7. Platz. Tobias Buschek (SC Furth im Wald) vom Stützpunkt erreichte den 51. Rang. „Er ist der jüngste Jahrgang bei den Herren, was die Konkurrenz erschwert. In der U 23 gehört er jedoch regelmäßig zu den Top Ten bis Top Zwanzig“, so Gräf.

Im 10-km-Rennen setzte sich Giandomenico Salvadori (Italien) mit einer Zeit von 25:46,8 Minuten knapp vor Giovanni Ticco (+ 0,4 Sekunden) durch. Jakob Walther belegte als Fünfter (+ 37,0 Sekunden) die beste deutsche Platzierung, während Tobias Buschek (+ 2:26,6) den 39. Platz erreichte.

Im Sprint der U 20 wurde Lorenz Hasenknopf (WSV Bischofswiesen) Zehnter hinter dem Sieger Nolan Gertsch (Schweiz). „Das war ein großer Fortschritt. Er hat sich nun die Qualifikation für die U-23-WM gesichert, und das bei seinem erst zweiten internationalen Auftritt in dieser Saison“, freut sich Gräf. Für Hasenknopf gilt: „Angetreten und abgeliefert.“

Starke Leistungen der deutschen Damen

Im Sprint der Damen zeigten die deutschen Athletinnen eine starke Leistung. Hinter der Französin Daphne Patois belegten Theresa Fürstenberg (SC Partenkirchen) und Verena Veit (SC Oberstdorf) die weiteren Podestplätze. Lisa Lohmann (WSV Oberhof) erreichte als Fünfte das Finale.

Charlotte Böhme (VSC Klingenthal/15.), Sophie Lechner (TSV Marquartstein/18.), Kim Hager (SC/TV Gefrees/20.) und Christina Döringer (NT Klingenbrunn/25.) schafften es ebenfalls ins Viertelfinale. Trainer Gräf hebt hervor, dass Döringers Fortschritt nach einer langen Krankheitspause ein wichtiger Schritt für sie war.

Magdalena Richter (SC Hochvogel München) landete auf dem 32. Platz. „Die klassische Technik ist nicht ihre Stärke, aber ihre Leistung über die Distanz war in Ordnung.“ Gräf sieht gute Chancen, dass Richter beim FESA-Cup in Nove Mesto (Tschechien) am 14./15. Februar die Norm für die U-23-WM erreichen könnte, da dort in Skating-Technik gelaufen wird.

Deutscher Dreifacherfolg über 10 km

Im 10-km-Rennen der Damen feierten die deutschen Athletinnen einen Dreifacherfolg. Lisa Lohmann vom WSV Oberhof gewann in 29:44,6 Minuten vor Theresa Fürstenberg (+ 4,6 Sekunden) und Germana Thannheimer (SC Oberstdorf/+ 17,4 Sekunden). Ein italienisches Quartett folgte, bevor Verena Veit (SC Oberstdorf/+ 51,0), Charlotte Böhme (VSC Klingenthal/+ 1:10,0) und Kim Hager (SV/TV Gefrees/+ 1:13,6) ins Ziel kamen. Die weiteren Platzierungen der Stützpunkt-Athletinnen: 14. Sophie Lechner, TSV Marquartstein + 1:37,6; 20. Magdalena Richter, SC Hochvogel München + 1:56,8; 32. Christina Döringer, NT Klingenbrunn + 3:25,7. „Für Kim Hager war der neunte Platz in ihrer schwächeren Disziplin in Ordnung, Böhme war etwas müde“, so Gräf.

Juniorinnen und Ausblick auf den Deutschlandpokal

Bei den Juniorinnen setzte sich Nina Cantieni (Schweiz) durch, während Lena Einsiedler (SC Pfronten) als Vierte überzeugte. Johanna Eckel (SC Aising-Pang) belegte den 19. Platz, gefolgt von Hannah Huber (TSV Stein/St. Georgen/CJD). „Johanna war nach vielen anstrengenden Wochen etwas erschöpft“, berichtet Gräf.

Im 10-km-Rennen gewann Vanessa Cagnati (Italien/30:42,4 Minuten) vor Sprint-Siegerin Nina Cantieni (+ 12,0 Sekunden). Sarah Hofmann (SC Oberstaufen) verpasste als Vierte nur knapp das Podium (+ 27,7 Sekunden). Lena Einsiedler wurde Zehnte (+ 57,4 Sekunden), während Johanna Eckel (SC Aising-Pang/+ 2:18,6) den 20. Platz belegte und Hannah Huber (TSV Stein/St. Georgen/+ 3:44,8) auf dem 28. Rang landete.

Das Team bereitet sich nun auf den Deutschlandpokal, der von Freitag, den 6. bis Sonntag, den 8. Februar in Oberhof stattfindet. Für das Profiteam des Stützpunkts steht fest: „Es werden maximal zwei der drei Wettkämpfe bestritten, um die Belastung nicht zu hoch zu halten.“ Positiv ist, dass Albert Kuchler (SpVgg Lam) nach seiner Krankheitspause zurückkehrt. Auch Lucas Bögl (SC Gaißach), der die Olympia-Qualifikation verpasst hatte, wird in Oberhof antreten. „Es ist ein starkes Zeichen, dass zwei so erfahrene Sportler beim Deutschlandpokal teilnehmen. Das wertet die Veranstaltung auf“, zeigt sich Gräf erfreut. Wie steht es um die Halbzeitbilanz der SBC-Handballer? 114 Tore in 15 Spielen: DEC Inzell erwartet den Tabellenletzten Warum der Poschmühlner Silvesterlauf in diesem Jahr zum Jubiläum einlädt
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Bildquelle: Joachim Schnürle auf Unsplash

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