Acht Siege in Folge! Der DEC Inzell steht aktuell an der Spitze der Eishockey-Bezirksliga Süd und strebt an, diesen Status auch nach dem dritten Heimspiel in Folge zu behaupten. Der Tabellenführer, mit einer Bilanz von 9 Spielen/ 24 Punkten, sieht sich jedoch einer weiteren Herausforderung gegenüber: Am morgigen Sonntag um 19.30 Uhr empfängt man den drittplatzierten ESC Holzkirchen (8/20) in der Max-Aicher-Arena.
Für Trainer Pino Dufter ist die bevorstehende Begegnung von großer Bedeutung. Ein weiterer Sieg könnte entscheidende Fortschritte bei der Qualifikation für die Playoffs bringen, da die ersten beiden Teams der Liga sich dafür qualifizieren. „Dann könnten wir uns von der Konkurrenz ein wenig absetzen“, erklärt Dufter. Die Konkurrenz in den Playoff-Rängen umfasst auch den TSV Schliersee (8/23), den ESC Holzkirchen sowie den TSV Farchant und den EV Mittenwald (beide 7/13). Ein Heimsieg gegen die Holzkirchner wäre optimal, betont Dufter, da das Team in der Lage ist, den heimischen Zuschauern spannende Spiele zu bieten.
Analyse des Gegners und Personalfragen
Dennoch erwartet der DEC-Chefcoach ein „sehr schwieriges und enges Spiel“. Der ESC Holzkirchen hat nicht nur viele Tore erzielt, sondern zudem wenige Gegentore kassiert. Daher ist eine konzentrierte Leistung und eine starke Defensive unerlässlich. Ein möglicher Vorteil für Inzell könnte sein, dass sie im Vergleich zu Holzkirchen, welches am Freitagabend in Schliersee im Einsatz war, etwas frischer ins Spiel gehen.
Personell bleibt die Situation für den DEC angespannt. Neben dem langzeitverletzten Maximilian Balthasar fallen auch der angeschlagene Moritz Brenzinger und der privat verhinderte Michael Eberlein aus. Dufter empfindet den Ausfall von Eberlein als schmerzhaft, da er eine Schlüsselrolle in der ersten Reihe einnimmt. „Wir müssen möglicherweise wieder kreativ werden“, kommentiert der Trainer, der jedoch betont, dass der Verein in dieser Saison ohnehin häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatte.
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