Ein bedauerlicher Vorfall überschattet die Atlantiküberquerung des deutschen Forschungsschiffs „Malizia Explorer“. Bei einem Tauchunfall verlor ein Crewmitglied sein Leben. Der Segelprofi Boris Herrmann äußerte sich zu diesem tragischen Ereignis.
„Wir alle bei Team Malizia sind zutiefst schockiert und können diese schreckliche Nachricht nicht begreifen“, schrieb Herrmann, der das Forschungsteam ins Leben gerufen hat, in einem Beitrag auf Instagram. „Unsere oberste Priorität ist es jetzt, Lukas’ Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen, während sie den furchtbaren Verlust ihres Sohnes und Bruders verarbeiten müssen“, fügte der Star-Segler hinzu.
Der 32-jährige Lukas Wehage kam bei einem Tauchgang vor der brasilianischen Inselgruppe Fernando de Noronha ums Leben. Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit noch untersucht.
Herrmann erinnerte sich daran, wie er Lukas Wehage Ende 2025 im argentinischen Ushuaia kennengelernt hatte.
„Er lebte sein Leben in vollen Zügen. Er teilte denselben Abenteuergeist wie wir, die gleiche Liebe zum Überqueren der Ozeane mit Segelbooten und zum Schutz unseres Planeten. Das Team fühlte sich geehrt, ihn an Bord unserer Malizia Explorer zu haben“,
so Herrmann in seinem emotionalen Statement.
Tauchunfall: Rettungskräfte im Einsatz
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, dem 22. April 2026, während eines Aufenthalts des Forschungsschiffs. Kurz nach dem Anlegen gingen mehrere Personen in der Nähe des Bootes ins Wasser, darunter auch Lukas Wehage, wie das Team Malizia mitteilte.
Bei dem Tauchunfall griff die Crew sofort ein, alarmierte den Rettungsdienst und begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auch örtliche Einsatzkräfte setzten die Wiederbelebung fort und brachten Lukas Wehage ins Krankenhaus.
Trotz intensiver Bemühungen verstarb der 32-Jährige dort. Eine plötzliche Bewusstlosigkeit unter Wasser wird als mögliche Ursache vermutet, der genaue Hergang bleibt jedoch unklar.
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