⚽ WM 2026 Anpfiff in Spielplan & News →

Nachrichten aus Traunstein und der Region

Aktuelles Echo
Tödlicher Kletterunfall eines Urlaubers in Ruhpolding Tödlicher Kletterunfall eines Urlaubers in Ruhpolding Vor 13 Stunden Fünf Feuerwehren simulieren Einsatzszenario in Haslach Fünf Feuerwehren simulieren Einsatzszenario in Haslach Vor 13 Stunden Musikschule Teisendorf wählt neuen Vorstand und blickt auf Erfolge zurück Musikschule Teisendorf wählt neuen Vorstand und blickt auf Erfolge zurück Vor 13 Stunden Wochenendbericht: Unfälle auf Motorrädern und eine gewaltsame Auseinandersetzung Wochenendbericht: Unfälle auf Motorrädern und eine gewaltsame Auseinandersetzung Vor 13 Stunden Hervorragende Jungkuh aus Waging überzeugt in der Zucht Hervorragende Jungkuh aus Waging überzeugt in der Zucht Vor 13 Stunden Alexander Mann erfüllt sich den Traum vom Führerschein Alexander Mann erfüllt sich den Traum vom Führerschein Vor 13 Stunden Stadt erneuert die Rechenstiege zwischen St.-Oswald-Straße und Triftweg Stadt erneuert die Rechenstiege zwischen St.-Oswald-Straße und Triftweg Vor 13 Stunden Hitzewelle kündigt sich an: Hohe Temperaturen beeinflussen deutsches Wetter Hitzewelle kündigt sich an: Hohe Temperaturen beeinflussen deutsches Wetter Vor 24 Stunden Tragisches Gleitschirmunglück fordert Leben einer 28-Jährigen im Stubaital Tragisches Gleitschirmunglück fordert Leben einer 28-Jährigen im Stubaital Vor 1 Tag Der Verlust von Peppino di Capri: Ein bedeutender Klang der italienischen Musikgeschichte verstummt Der Verlust von Peppino di Capri: Ein bedeutender Klang der italienischen Musikgeschichte verstummt Vor 1 Tag

Ifo-Studie: Deutschlands Energiekrise kostet 34 Milliarden Euro

Das Ifo-Institut revidiert die Wachstumsprognose für 2027 und sieht einen Anstieg des BIP um nur 0,8 Prozent. Der Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs belastet die Kaufkraft der Haushalte und bremst den Konsum.

Ifo-Studie: Deutschlands Energiekrise kostet 34 Milliarden Euro
Syced via Wikimedia Commons (CC0)

Die wirtschaftliche Perspektive Deutschlands für 2027 wird zunehmend skeptischer bewertet. Das Ifo-Institut hat seine Einschätzungen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesenkt, da die Folgen des Iran-Kriegs sich negativ auf die Konjunktur auswirken. Die Münchner Wirtschaftsforscher gaben am Donnerstag bekannt, dass das BIP lediglich um 0,8 Prozent zunehmen wird, anstatt der zuvor im März prognostizierten 1,2 Prozent. Für das laufende Jahr bleibt die Schätzung gleich und sieht ein Wachstum von 0,8 Prozent vor. Zudem wird die Inflation auf 2,9 Prozent steigen, bevor sie im nächsten Jahr leicht auf 2,7 Prozent sinkt.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Einfluss des Nahostkonflikts auf die Konjunktur

Timo Wollmershäuser, der Konjunkturchef des Ifo-Instituts, erläuterte, dass ein massiver Anstieg der Energiepreise infolge des Konflikts im Nahen Osten die wirtschaftliche Erholung dämpft. Diese Entwicklungen haben zur Folge, dass die Kaufkraft der privaten Haushalte geschmälert wird und der private Konsum leidet.

„Die Wirtschaft wird vorübergehend stagnieren, jedoch nicht in eine Rezession abgleiten“, sagte Wollmershäuser.

Die Erholung, die im Winterhalbjahr begann, könnte im laufenden Frühjahrsquartal ins Stocken geraten. Es wird erwartet, dass ab dem Sommerquartal eine allmähliche Belebung einsetzt, sofern sich die Situation im Nahen Osten entspannt.

Fiskalpolitik und ihre Folgen

Der durch staatliche Maßnahmen unterstützte Investitionsschub könnte nach Einschätzungen des Ifo-Instituts die wirtschaftliche Lage stabilisieren. Die zusätzlichen Ausgaben des Staates unterstützen die Konjunktur sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr mit einem Plus von jeweils 0,5 Prozentpunkten. Gleichzeitig wird der Energiepreisschock jedoch die Konjunktur um jeweils 0,4 Punkte bremsen.

Die Finanzierung dieser expansiven Finanzpolitik wird jedoch teuer erkauft. Die Defizite des Staates könnten bis 2027 auf 4,1 Prozent und 4,9 Prozent des BIP anwachsen, was die EU-Obergrenze von drei Prozent deutlich überschreitet. Die gesamte Schuldenquote Deutschlands wird sich laut Ifo um fast fünf Prozentpunkte auf 68,1 Prozent der Wirtschaftsleistung erhöhen.

Kaufkraftverlust durch Energiepreise

Nach den Berechnungen des Ifo-Instituts wird Deutschland in diesem und im nächsten Jahr durch die stark gestiegenen Preise für importierte Energie voraussichtlich rund 34 Milliarden Euro an Kaufkraft einbüßen. Dies entspricht etwa 400 Euro pro Kopf in Deutschland, die zusätzlich aufgrund der höheren Energiepreise aufgebracht werden müssen.

Die Prognosen für die Konjunktur sind stark von der Entwicklung des Iran-Kriegs abhängig, was mit erheblichen Unsicherheiten einhergeht.

„Um das nachhaltige Wachstumspotenzial zu steigern, sind tiefgreifende Reformen erforderlich“, betonte Wollmershäuser.



Quellen: t-online

Bildquelle: Syced via Wikimedia Commons (CC0)

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.