Der zweite Testflug der Spectrum-Rakete des deutschen Unternehmens Isar Aerospace wurde erfolgreich durchgeführt. Der Start erfolgte um 22:12 Uhr von der norwegischen Insel Andøya, was im Rahmen eines Livestreams dokumentiert wurde.
Etwa zehn Minuten nach dem Start brach die Übertragung ab, nachdem die Rakete die maximale Reichweite der Verbindung überschritt. Dieser Flug folgt auf diverse technische Rückschläge, die das bayerische Raumfahrt-Start-up zuvor überwinden musste.
Zur Vorbereitung auf diesen Test führte Isar Aerospace umfangreiche Maßnahmen durch. Dazu zählten der Austausch von Komponenten und umfassende Testläufe der einzelnen Raketenstufen. Eine entscheidende Maßnahme war die sogenannte „Wet Dress Rehearsal“, bei der die Rakete vollständig betankt wurde. Der Start war in einem Zeitrahmen um 22:00 Uhr deutscher Zeit geplant und hing von verschiedenen Faktoren wie Wetterbedingungen, Sicherheitsfreigaben und der Verfügbarkeit der Startanlage ab.
Daniel Metzler, Geschäftsführer und Mitgründer von Isar Aerospace, hob die Relevanz des Zugangs zum Weltraum hervor. Er erklärte, dass diese Herausforderung eine der größten Hürden für die Raumfahrtindustrie und die nationale Sicherheitsarchitektur darstellt. Isar Aerospace hat die notwendigen Infrastrukturen und Kompetenzen aufgebaut, um diese Hürde zu meistern.
Das Hauptziel des aktuellen Testflugs besteht darin, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und so weit wie möglich zu gelangen. Mit der Spectrum-Rakete plant Isar Aerospace, insbesondere kleine und mittelgroße Satelliten in den Orbit zu befördern und europäischen Kunden eine Alternative zu US-Anbietern wie SpaceX zu bieten.
Quellen: Focus, BR
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