Eine 32-jährige Frau aus Hessen ist seit vier Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen, nachdem sie bei einem Sprung von einem acht Meter hohen Felsen in der Almbachklamm im Salzburger Land während einer „Canyoning-Tour für Einsteiger“ am 5. Mai 2022 schwer verletzt wurde. Sie hat vor der Zweiten Zivilkammer am Landgericht Traunstein, unter dem Vorsitz von Richter Helmut Spann, Klage gegen den Veranstalter der Tour eingereicht. Die Klägerin fordert ein Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro sowie Schadensersatz von über 150.000 Euro. Der Prozess wurde nun mit der Anhörung des Guides und Vertretern des beklagten Unternehmens fortgesetzt.
Die 32-Jährige hatte sich damals über ein Geschenk ihres Mannes gefreut, eine Jochen-Schweizer-Geschenkbox mit dem Titel „Liebe im Doppelpack“. Sie entschied sich für die Canyoning-Tour zu zweit, die von der beklagten Firma in Schneizlreuth angeboten wurde. Was ursprünglich als Höhepunkt ihres Urlaubs geplant war, endete in einer schweren Tragödie, da die Frau bei dem Sprung schwerste Rückenverletzungen erlitt. Ein Hubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt
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