Der Gemeinderat von Chieming hat sich erneut mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Seniorenzentrum Chieming befasst. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Grundstück an der Max-Kurz-Straße, wo das Seniorenzentrum geplant ist. Anwohner äußerten Bedenken hinsichtlich der engen und kurvigen Zufahrt vor der Walzmühle, die zudem keinen Bürgersteig aufweist.
Fortschritte im Bebauungsplan
Die Fortschritte in der Planung basieren auf einem Entwurf der Planungsgruppe Strasser GmbH aus Traunstein. Der Gemeinderat hat die Einwendungen aus der Bürgerbeteiligung sowie die Stellungnahmen der relevanten öffentlichen Stellen sorgfältig geprüft und beschlossen, den Bebauungsplan erneut auszulegen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass der finanzielle Spielraum der Stadt Traunreut deutlich kleiner geworden ist.
Bedenken der Anwohner
Bürgermeister Stefan Reichelt (CSU) berichtete, dass Anwohner besorgt sind über mögliche zusätzliche Verkehrsbelastungen durch Lieferungen, Besucher und Rettungsfahrzeuge. Zudem befürchten sie Engpässe auf der bereits schmalen und teilweise beschädigten Zufahrt ohne Gehweg. Weitere Sorgen betreffen Konflikte mit der nahegelegenen Feuerwehr, einen Mangel an Parkplätzen, Einschränkungen während der Bauphase sowie eine potenzielle Wertminderung ihrer Immobilien. Auch die Junge Liste in Inzell hat ähnliche Bedenken geäußert, die in der Region diskutiert werden.
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Bildquelle: User:Mateus2019 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)