Ein 36-jähriger Mann aus dem Iran wurde beim Versuch, zwei Kilogramm Kokain im Zug nach Salzburg zu transportieren, von der Grenzpolizeiinspektion Piding gestoppt. Die Drogen wiesen einen hohen Wirkstoffgehalt von 90,1 Prozent Kokainhydrochlorid auf. Die Kontrolle fand am 3. Dezember 2025 auf Höhe Bruckmühl statt. Die Vorsitzende Richterin Christina Braune der Siebten Strafkammer am Landgericht Traunstein verurteilte den geständigen Drogenkurier zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten.
Die Schleierfahnder überprüften die Reisenden im Zug von München nach Salzburg. Der Iraner, der in Salzburg lebt, gab an, zuvor zwei oder drei Tage in Dortmund verbracht zu haben. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks entdeckten die Beamten ein Paket mit fast zwei Kilogramm Kokain. Der 36-Jährige behauptete, dass der Rucksack ihm gehöre, jedoch das Paket darin nicht von ihm stamme.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt
Bildquelle: polizei.bayern.de