Die Loipen der Chiemgau-Arena stehen gegenwärtig vorrangig dem Spitzensport zur Verfügung. Der Geschäftsführer der Chiemgau Arena GmbH, Timo Gerhold, erklärte, dass der Aufwand für einen Publikumslauf nicht im Verhältnis zum zu erwartenden Ertrag stehe. Aus diesem Grund wurden dem Gemeinderat alternative Standorte für eine öffentliche Kunstschneeloipe vorgestellt.
In einer Bürgerversammlung im April hatte Wolfgang Pichler die Idee angeregt, die Loipen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei der letzten Sitzung des Gemeinderats betonte Gerhold, dass der hohe Aufwand nicht durch ausreichende Erträge gerechtfertigt sei. Darüber hinaus berichtete Herbert Ringsgwandl, der stellvertretende Vorsitzende des Ruhpolding Tourismus Kommunalunternehmens, über das Projekt Kunstschneeloipe und die geprüften Standortalternativen im Ortsgebiet.
Gerhold teilte mit, dass die Resonanz von Touristen und Einheimischen bei früheren Versuchen eines Publikumslaufs gering gewesen sei. In der Saison 2017/18 sei lediglich ein Überschuss von 91 Euro erzielt worden, wenn man nur die Personalkosten gegenübergestellt habe. Für die Saison 2022 habe man einen Umsatz von 440 Euro erwirtschaftet, ohne dass entsprechende Kosten berücksichtigt wurden.
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