Unerwartetes Ende einer Busfahrt in Grabenstätt
Grabenstätt – Am Donnerstagmorgen nahm die Linienbusfahrt einer 38-jährigen Frau aus Traunreut ein unerwartetes Ende. Die Frau hatte die Absicht, vom Bahnhof Traunstein nach Prien zu reisen, erreichte jedoch lediglich die Haltestelle in Ising.
Der Busfahrer beendete seine Fahrt an der regulären Endhaltestelle in Ising und stellte das Fahrzeug im Gemeindegebiet von Grabenstätt ab, da seine tägliche Route dort endete. Er ging davon aus, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste mehr im Bus befanden, wie die Polizei berichtete.
Missverständnis führt zu Notruf
Dieses Annahme stellte sich als falsch heraus, denn die Traunreuterin war noch im Fahrzeug. Um Hilfe zu erhalten, setzte die eingeschlossene Frau einen Notruf über ihr Handy ab und informierte gleichzeitig einen Bekannten.
Durch beide Kommunikationswege konnte die benötigte Unterstützung mobilisiert werden, und die Frau wurde aus ihrer unangenehmen Situation befreit. Zudem kehrte der Busfahrer, der zwischenzeitlich über das Busunternehmen informiert worden war, zurück zum Bus, um die Situation zu klären. Im anschließenden Gespräch zwischen dem Busfahrer und der Fahrgastin konnte jedoch kein einvernehmlicher Konsens mehr erzielt werden, so die Polizei. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich auch in Grabenstätt: Frau bleibt in Linienbus zurück.
Weitere Vorfälle in der Region
In der Region gab es zudem einen Verkehrsunfall: Tragischer Zwischenfall auf der ST2221 fordert ein Leben, der die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich zog. Auch die Nachrichten über Jetzt: Schüsse in Ruhstorf – Frau schwer verletzt, Tatverdächtiger festgenommen sind alarmierend und zeigen die Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen in der Region.
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Bildquelle: Flodur63 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)