„Die Leistungsfähigkeit der Kläranlage ist beeindruckend“, sagte Betriebsleiter Franz Mayer während einer Führung für die Mitglieder des Werksausschusses.
Waging am See – Während das Wasser in den Haushalten rund um den Waginger See abfließt, nehmen die Bürger dies oft als selbstverständlich hin. Ein Blick hinter die Kulissen der Kläranlage, die 1995 in Betrieb genommen wurde, offenbart jedoch, dass umfassende Erneuerungen notwendig sind, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Der Werkausschuss erhielt Einblicke in die technischen Abläufe der Kläranlage Waginger See in Frohnholzen.
Die Anlage hat sich erheblich weiterentwickelt und ist nun auf 65.000 Einwohnergleichwerte ausgelegt, während sie ursprünglich für etwa 32.500 Einwohner konzipiert wurde. Bei einem täglichen Abwasseranfall von rund 4.000 Kubikmetern benötigt das Wasser etwa drei Tage für den gesamten Durchlauf. Um die in die Jahre gekommenen Strukturen zukunftsfähig zu halten, sind seit Ende 2025 umfassende Modernisierungsmaßnahmen geplant.
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Quellen: Traunsteiner Tagblatt
Bildquelle: KI generiert