Birgit Sailer vom Verein Vergissmeinnicht, Sabine Weiß vom SkF und Veronika Hümmer, die als Schirmherrin der Aktion »…die im Dunkeln sieht man nicht« fungiert, haben sich dafür eingesetzt, die Wanderausstellung »Häusliche Gewalt LOSwerden« nach Traunstein zu bringen. Diese wurde am Dienstag im Kulturforum eröffnet.
Einblicke in die Ausstellung
Traunstein – »Ich habe nur heimlich geweint … auf dem Schulklo. Damit die Mama nicht noch trauriger wird. Und der Papa nicht noch wütender.« Solche Aussagen regen zum Nachdenken an und fordern dazu auf, genauer hinzusehen und zuzuhören. Die Ausstellung »Häusliche Gewalt LOSwerden« wurde am Dienstagnachmittag im ersten Stock des Kulturforums Klosterkirche eröffnet und ist bis zum 13. Februar zu besichtigen.
Vielfältige Formen der Gewalt
Wenn viele Menschen an »Gewalt« denken, kommt oft nur körperliche Aggression in den Sinn. Doch Gewalt kann viele Gesichter haben. Dazu zählen auch psychische und sexualisierte Gewalt sowie digitale Gewalt in Form von Cybermobbing und Hatespeech. Die Auswirkungen sind nicht nur physisch, sondern hinterlassen auch tiefe seelische Narben. In der Ausstellung werden diese Themen an sechs Wandmodulen behandelt, unterstützt durch eindringliche Zitate wie: »Er sagte, ich liebe Dich … aber du«.
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