Das jährliche Defizit der Kindertagesstätte und des Kindergartens stand im Mittelpunkt der Haushaltssitzung in Surberg. Die für 2024 geplante Beitragserhöhung wird durch Lohnerhöhungen und eine sinkende Zahl an angemeldeten Kindern bereits wieder aufgezehrt.
Haushalt 2026: Solide und zukunftsorientiert
Bürgermeister Michael Wimmer (CSU) bezeichnete den Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2026 als „solide und zukunftsweisend“. Ohne Gegenstimmen und größere Diskussionen stimmten die Ratsmitglieder dem von ihm präsentierten Zahlenwerk mit einem Gesamtvolumen von nahezu 12 Millionen Euro zu. Die bedeutendsten Investitionen der Gemeinde in diesem Jahr umfassen erneut die Erweiterung der Grundschule zur Mittagsbetreuung mit 1,3 Millionen Euro sowie den Bau einer neuen Brücke in Burghartsöd, die mit 800.000 Euro veranschlagt ist. Die Gemeinde plant, voraussichtlich 800.000 Euro Schulden aufzunehmen, die Wimmer als „gesunde Schulden“ bezeichnete. Diese sollen im Jahr 2027 durch Fördermittel und Kostenbeteiligungen Dritter zurückgezahlt werden.
Diskussionen über Abwasser und Kindertagesstätten
Kurze Aussprachen und Nachfragen gab es lediglich zu den Themen Abwasser und Kindertageseinrichtungen, die als „kostenrechnende Einrichtungen“ der Kommune gelten. Elke Scheil (Bündnis 90/Die Grünen) stellte die Frage, wie es mit den Kitas weitergehen solle. Ab September 2024 wird die Gemeinde die Eltern um einen deutlich höheren Beitrag bitten, nachdem eine Gebührenerhöhung beschlossen wurde, die jedoch angesichts der aktuellen Herausforderungen diskutiert werden muss. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Entwicklungen in der Region im Auge zu behalten, wie zum Beispiel die Situation in Inzell, wo der Treiner die Junge Liste anführt.
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Bildquelle: Unsplash / SMKN 1 Gantar