Paul (von links), seine Mutter Julia und sein älterer Bruder Ferdinand nehmen an der BR-Radltour teil. Die drei aus Siegsdorf sind ein Beispiel für gelebte Inklusion.
Siegsdorf – Der Satz „Behindert ist man nicht, behindert wird man“ verdeutlicht, dass Inklusion aktiv gelebt werden kann. Julia Zacherl und ihre beiden schwerbehinderten Söhne Ferdinand und Paul aus Siegsdorf sind gerade auf der BR-Radltour unterwegs, vermutlich irgendwo zwischen Dorfen und dem Zielort Bad Füssing.
Die Idee, an dieser Tour teilzunehmen, hatte Julia Zacherl bereits vor zehn Jahren. Im letzten Jahr nahm sie zum ersten Mal teil. „Ohne E-Bike war das jedoch eine große Herausforderung. In diesem Jahr ziehe ich den Anhänger mit Paul mit dem E-Bike, was mir deutlich leichter fällt“, erklärt sie.
Ferdinand hingegen fährt ohne elektrische Unterstützung. Der 32-Jährige wurde mit einer geistigen Behinderung geboren.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt, BR, Merkur
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