Die Kliniken Südostbayern AG (KSOB) sieht sich im kommenden Jahr mit erheblichen finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Sollte die Bundesregierung ihre geplanten Sparmaßnahmen umsetzen, könnte der größte medizinische Dienstleister in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land im Jahr 2027 Einnahmen in Höhe von schätzungsweise 14 Millionen Euro verlieren. In den darauffolgenden Jahren könnten die Verluste sogar noch ansteigen. Diese alarmierenden Informationen wurden am Mittwoch von Dr. Uwe Gretscher, dem Vorstandsvorsitzenden der KSOB, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Thomas Ewald, dem Vorstandsvorsitzenden des InnKlinikums, bekannt gegeben.
Dr. Gretscher äußerte sich kritisch zu den Plänen der Bundesregierung und bezeichnete den Umgang mit der Branche als unanständig. Die beiden Klinikverbünde, die Kliniken Südostbayern AG mit Standorten in Traunstein, Trostberg, Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Freilassing sowie das InnKlinikum mit Einrichtungen in Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag, stehen in dieser Angelegenheit gemeinsam ein. Zusammen erwirtschaften die KSOB und das InnKlinikum einen Umsatz von 650 Millionen Euro und beschäftigen rund 7000 Mitarbeiter.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt
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