In Chieming präsentierten nahezu 50 Kunsthandwerker ihre überwiegend selbst gefertigten Produkte auf dem Schlossplatz sowie im angrenzenden Saal des Unterwirts. Viele der teilnehmenden Künstler sind bereits etablierte Anbieter des Kunsthandwerkermarkts, während einige zum ersten Mal am Chiemsee vertreten waren. Trotz des angenehmen Wetters und einer hohen Besucherzahl blieb der Umsatz für die meisten Standbetreiber hinter den Erwartungen zurück.
Jens Höpke aus Mittenwald, der den Markt bereits zum zehnten Mal organisiert, äußerte sich zu den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen: „Die Menschen sind in diesen unsicheren Zeiten vorsichtiger mit ihrem Geld und neigen dazu, es zusammenzuhalten, da niemand genau weiß, was die Zukunft bringt.“ Höpke hebt die Vorzüge des Marktstandorts am Chiemseeufer hervor und betont die besondere Atmosphäre, die der Markt insbesondere bei Sonnenuntergang bietet.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt
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