Ruhpolding – Die Reiter und Fahrer der festlich geschmückten Pferde zeigten beim Georgiritt in Ruhpolding erneut ein beeindruckendes Bekenntnis zu Glaube und Tradition. Dieser Votivritt, dessen Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, hat auch in der heutigen Zeit an Bedeutung nichts eingebüßt.
Insgesamt 135 Pferde, die von Reitern oder in Fuhrwerken geführt wurden, machten sich auf den Weg zur Filialkirche St. Valentin in Zell. Begleitet vom feierlichen Geläut der Pfarrkirche St. Georg, wurde der Ritt von Mitgliedern des Georgivereins Ruhpolding angeführt. Diese wurden von Kreuz- und Laternenträgern auf festlich geschmückten Kaltblütern begleitet.
Die Musikkapellen der „Miesenbacher“ und „Rauschenberger“ sorgten für die musikalische Untermalung des Ritts. Die Mitglieder des Georgsvereins trugen historische Baptisten-Gewänder, was zur festlichen Atmosphäre beitrug. Der Georgiritt bleibt ein bedeutendes Ereignis, das die Verbundenheit zur Tradition und zum Glauben in der Region unterstreicht.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt
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