Ein halbes Jahr nachdem im Trinkwasser von Staudach-Egerndach Bakterien festgestellt wurden, hat die Gemeinde nun einen neuen Trinkwasserhochbehälter sowie eine Aufbereitungsanlage in Auftrag gegeben. Bürgermeisterin Martina Gaukler informierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung über die Auftragsvergabe und die nächsten Schritte.
Die Notwendigkeit, den 75 Jahre alten Hochbehälter zu ersetzen, war bereits seit einigen Jahren bekannt. Vorarbeiten wurden in der Vergangenheit bereits durchgeführt. Die Situation wurde jedoch dringlicher, als Mitte des vergangenen Jahres Bakterien im Trinkwasser nachgewiesen wurden. Infolgedessen wurde sofort eine Abkochverfügung erlassen, und es wurde mit der Chlorung des Wassers begonnen.
Die Chlorung blieb notwendig, obwohl kein weiterer Nachweis einer Verunreinigung vorlag. Dieser Schritt wurde ergriffen, um die öffentliche Gesundheit zu gewährleisten und das Trinkwasser für die Bevölkerung sicher zu halten.