Im Dezember 2024 wurden die Anwohner in Unterwössen durch Hilfeschreie in der Nacht aufmerksam. Ein 39-jähriger Mann geriet in einen Streit mit seinem 51-jährigen Vermieter, der ebenfalls im selben Gebäude wohnte. In diesem Konflikt versuchte der Mann, mit einem Eispickel auf den Vermieter loszugehen. Glücklicherweise blieb der Vorfall ohne ernsthafte Verletzungen. Das Schwurgericht in Traunstein, unter dem Vorsitz von Richter Volker Ziegler, verhängte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und weiteren Straftaten.
Bereits im November 2025 war der Fall am Amtsgericht Traunstein verhandelt worden, wo es um die Vorwürfe der Bedrohung und der versuchten gefährlichen Körperverletzung ging. Die Richterin entschied, das Verfahren aufgrund eines möglichen Tötungsvorsatzes an das Schwurgericht weiterzuleiten.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft, vertreten durch Alexander Foff und Marion Aicher, hatte der 39-Jährige am 17. Dezember 2024 gegen 22.30 Uhr zwei Bretter aus einem Holztisch des Vermieters entfernt, um diese als Brennholz zu nutzen. Zudem zerschlug er mit einem alten Eispickel das Badezimmerfenster des Vermieters, was einen Sachschaden von etwa 500 Euro verursachte. Der Mann war während des Vorfalls mit einer weißen Maske maskiert.
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