Bergen – Bei einem Informationsabend der Bürgerinitiative (BI) »Unser Bergener Wasser« versammelten sich rund 100 Bürger im Festsaal, um über den Antrag der Adelholzener Alpenquellen GmbH zur wasserrechtlichen Entnahmeerlaubnis zu beraten. Kai-Oliver und Sarina Kraft, die Sprecher der BI, präsentierten Argumente, die sich gegen den über 300-seitigen Wasserrechtsantrag richten, welcher beim Landratsamt Traunstein eingereicht wurde.
Laut Kai-Oliver Kraft hat die Alpenquellen GmbH beantragt, weiterhin die bisher genehmigte maximale Gesamtentnahmemenge von 1,59 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr bis Ende 2035 aus den sechs Brunnen in den Gemeinden Bergen und Staudach-Egerndach zu fördern. Nach Ablauf dieser zehn Jahre soll die erlaubte Entnahmemenge auf 1,29 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr für weitere 15 Jahre reduziert werden.
Bildquelle: Sandor Bordas via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)