Der Waldbrand am Oberwössner Lackenberg sowie der damit verbundene Katastrophenfall liegen mittlerweile einige Wochen zurück. Dennoch zeugen verbrannte Vegetation und die ausgeweitete Schneise für den Brandschutz von den Ereignissen.
In Unterwössen fand ein umfangreicher Einsatz statt, der sich über neun Tage erstreckte und 955 Einsatzkräfte mobilisierte. Diese waren in einem rotierenden Schichtsystem aktiv, wobei zu Spitzenzeiten bis zu 300 Feuerwehrleute gleichzeitig aus mehr als 27 verschiedenen Standorten in mehreren Landkreisen im Einsatz waren. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von 5,86 Hektar und stellte die Feuerwehr vor große Herausforderungen.
Korbinian Mühlberger, der Kommandant der Oberwössner Feuerwehr, berichtete im Gemeinderat von diesem bedeutenden Einsatz, der als der größte in der Geschichte seiner Wehr gilt. Besonders eindrücklich war für ihn die erste Nacht des Einsatzes, die ihm unvergesslich bleiben wird. Trotz der enormen Anstrengungen gab es am Ende nur eine leichte Verletzung, die durch einen Sturz verursacht wurde.
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Quellen: Traunsteiner Tagblatt, tagesschau, Reuters
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