Traunreut – Bei einem gravierenden Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag auf der Staatsstraße 2104 in der Nähe von Weisbrunn ereignete, erlitten zwei Männer Verletzungen, einer davon schwer.
Wie die Polizei berichtete, beabsichtigte ein 74-jähriger Mann aus Traunreut, mit seinem Renault von Weisbrunn nach links auf die Staatsstraße abzubiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein 61-jähriger Traunreuter mit seinem Cupra in Richtung Traunreut. Trotz seiner Bemühungen, durch starkes Bremsen und eine Ausweichbewegung nach links einen Zusammenstoß zu vermeiden, kam es im mittleren Bereich der Fahrbahn zu einem nahezu Frontalzusammenstoß. In der Folge wurde der Cupra von der Straße in einen Graben geschleudert und blieb in einem Gebüsch liegen.
Schwere Verletzungen und Sachschaden
Der 74-jährige Fahrer war so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Traunstein transportiert werden musste. Der 61-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Trostberg gebracht. Beide Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren, wobei der Schaden auf 23.000 Euro geschätzt wird.
Rettungseinsatz und Unfallaufnahme
Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Stein war mit 15 Einsatzkräften vor Ort, die Erste Hilfe leisteten und die Verkehrsführung übernahmen. Die Unfallaufnahme wurde von der Polizeistation Traunreut durchgeführt.
Nach ersten Informationen zur Unfallstelle wollte der Renaultfahrer gegen 13.15 Uhr von der Verbindungsstraße aus Weisbrunn kommend nach links auf die Staatsstraße abbiegen, um in Richtung der B 304 zu fahren. Dabei übersah er zunächst den in Richtung Traunreut fahrenden Cupra, dessen Fahrer weder bremsen noch ausweichen konnte. Der Zusammenstoß resultierte darin, dass der Cupra von der Straße in einen Graben geschleudert wurde und schließlich in einem Gebüsch zum Stehen kam.
Der Renaultfahrer musste aufgrund seiner schweren Verletzungen in ein Klinikum nach Traunstein geflogen werden. Der Cupra-Fahrer erlitt geringere Verletzungen und wurde ins Klinikum nach Trostberg transferiert. Das Bayerische Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 14 vor Ort.
Die Feuerwehr Stein stellte den Brandschutz sicher, regelte den einspurig verlaufenden Verkehr an der Unfallstelle und reinigte die Fahrbahn. Unterstützung erhielt sie von einem Vertreter der Kreisbrandinspektion. Eine Feuerwehr aus Altenmarkt rückte ebenfalls aus, kam jedoch nicht zum Einsatz. Die Polizei aus Traunreut übernahm die Unfallaufnahme, und beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.
Bildquelle: Volker Morr auf Pexels