In Teisendorf wurde am 1. Juli das Watzmobil eingeführt, das den bisherigen Gemeindebus ersetzt. Diese Umstellung brachte Veränderungen in der Buchung, der Bezahlung und den eingesetzten Fahrzeugen mit sich. Viele ältere Menschen, die eigentlich von diesem Angebot profitieren sollten, fühlen sich jedoch überfordert.
Eine Pressemitteilung des Katholischen Bildungswerks weist darauf hin, dass die Nutzung mobiler oder elektronischer Optionen für Buchungen und Zahlungen den Komfort des Angebots erhöhen kann. Allerdings zögern viele Fahrgäste, diese Möglichkeiten zu nutzen. Um auch Personen ohne Erfahrung im Umgang mit Smartphones oder Tablets eine Teilnahme zu ermöglichen, hat das Bildungswerk in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat Teisendorf zwei Initiativen ins Leben gerufen.
Ein Beispiel ist Marlies Stöckle, die vor ihrem Haus in Solling steht. Für sie stellt das Watzmobil keine praktikable Alternative zum Gemeindebus dar, da sie mit ihrem Rollator trotz der Unterstützung des Busfahrers nicht einsteigen kann.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt
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