Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimatpflege und Kultur Waginger See im Restaurant Istria wurde die Frage nach der Bedeutung von Heimat erörtert. Der Vorsitzende Alfons Schmuck stellte fest, dass Heimat sowohl ein Ort als auch ein Gefühl sein kann. Seine Antwort auf diese komplexe Frage war eine Anspielung auf vergangene Zeiten: „Heimat ist dort, wo man beim Kramer noch anschreiben lassen kann.“
Obwohl traditionelle Kramerläden heutzutage kaum noch existieren, fand Schmuck mit diesem Vergleich den richtigen Ton. Der Abend bot den rund 40 Anwesenden die Gelegenheit, auf die 37-jährige Geschichte des Vereins zurückzublicken. Diese Zeit war geprägt von Herausforderungen, aber, wie Schmuck hervorhob, auch von vielen positiven Erlebnissen. Für die Zukunft gab er den Mitgliedern ein Motto mit auf den Weg, das die weitere Entwicklung des Vereins leiten soll.
Die Veranstaltung verdeutlichte das Engagement der Mitglieder für die Heimatpflege und die kulturelle Identität der Region. Unter den Anwesenden waren auch Ernst Schusser, Volksmusikpfleger des Fördervereins Volksmusik Oberbayern, und Beatrice Kress, Vorsitzende der Charlotte-Steffel-Stiftung.
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